Jambalya am Stützi-Weiher
Wieder einmal packten wir unseren Hausstand ins Auto um am Weiher zu übernachten.
Erich hat uns liebevoll den Pavillon vorbereitet, somit konnten wir gleich nach dem Nestbau in den gemütlichen Teil übergehen.
Trotz Schlechtwettervorhersage hatten wir einen wunderbaren Abend am Lagerfeuer. Irgendwann kuschelten wir uns dann doch in unsere Schlafsäcke, aber nur bis uns der Regen durch die Pavillonfolie direkt in die Augen tropfte und sich große Pfützen in und um unsere Schlafsäcke herum bildeten.
Es platschte so laut und stark, dass es uns trotz festen Willens in die Notunterkunft trieb.
Tini war so großzügig und hat uns äußerst freizügig ihr Gästebett überlassen.
Zum Frühstück sind wir dann aber schon wieder am Weiher erschienen.
Der Pavillon wurde nachgerüstet, was natürlich nicht notwendig war, weil es in der zweiten Nacht eh nicht mehr geregnet hat.
Da uns Neptun zum Sommerfest dieses Jahr nicht besucht hat, schickte er diesmal als Ersatz seine Meerjungfrau um das Floß einzuweihen.
Da die Meerjungfrau mit ihren Muscheln und der großen Fischschwanzflosse jedoch nicht übers Meer zum Weiher kam, sondern sich durch den Wald zum Ufer kämpfen musste und die Vorbereitung im Allgemeinen nicht so einfach war, kam sie leicht ramponiert mit ihrem Capitano, dem Fährmann, schließlich inclusive Lachflash auf dem Floß daher.
Zwecks Spagat zwischen Floß und Waldrand ging die schwer vorbereitete Rede flöten und so gab es ein paar Worte und italienischen Perlwein zum Anstoßen.
An die Muscheln, das Abendgespräch in einer sternenklaren Mondscheinnacht, werden sich jedoch alle Anwesenden sicher noch lange erinnern.
Eure Anita
Bild zur Meldung: Jambalya am Stützi-Weiher