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Tauchen an den Traunfällen

25.​08.​2013

10 Taucher waren gestern bei herrlichstem Wetter an den Traunfällen beim Tauchen. Auf dem Programm standen 3 Tauchgänge. Bei der Tauchbasis „Magic Dive“ hatten wir uns für 2 Tauchgänge angemeldet, um mit deren Hilfe diese zu absolvieren und auch für später, damit wir unseren Luftvorrat auftanken konnten.

Der erste TG wurde dann doch bei einer Gruppe ziemlich lang für einen Süßwassertauchgang. Dieser hat über 70 Minuten angedauert. Es wurde nicht ausdiskutiert, ob es an der Schönheit des Tauchplatzes lag oder weil der Ausstieg nicht mehr da war, wo man dachte. Da kann auch schon mal eine 12er zur Neige gehen.

Wir wurden auf zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe versuchte beim Tauchplatz "Esox" sein Glück, während die zweite Gruppe zuerst den Tauchplatz "Drop off" betauchte. Wie der Tauchplatz "Esox" schon verrät, wenn auch auf Latein, sind hier die Hechte die Attraktion. Nach dem schweren Juni-Hochwasser hat es aber auch hier einige der stattlichen Kameraden schlichtweg verblasen. So kam es auch, dass einer aus unserer Gruppe keinen einzigen Hecht gesehen hat. Denn wenn auch die Barben in der Traun recht groß sind und vielleicht auch von weitem einem Hecht ähnlich sehen, stellte sich dann doch heraus, dass es halt einfach keiner war. Aber Max ist das ja schon gewohnt, er hat auch in Ägypten als einer der Wenigen die Seekuh nicht gesehen.

Beim Tauchplatz "Drop off" geht es dann für einen Fluss doch ziemlich tief. Bis 18 m  reichen manche Canyons im Fluss hinab, bedingt natürlich durch die Staustufe. 

Nachdem beide Gruppen den erstenTauchgang hinter sich gebracht hatten, stand ein Tauchgang auf eigene Faust im unteren Bereich des Traunfalls auf dem Programm. Nachdem sich jeder ein bisschen gestärkt hatte, wurde wieder aufgerödelt und sich für einen kleineren Fußmarsch zum nächsten Einstieg fertig gemacht. Wie sich rausstellen sollte, war dieser Fußweg das kleinere Übel. Am Einstieg oder besser gesagt, am Einsprung angekommen, mussten wir die ersten 4 Meter mit einem Sprung überwinden. Bei dem ein oder anderen konnte man durch die Maske hindurch erahnen, dass er wohl lieber an der Basis geblieben wäre. Nach dem Sprung tauchten wir zunächst im Bachlauf entlang in einen wundervoll klaren Quelltopf. Die Sicht dort war einfach der Hammer. Besser wie im Schwimmbad. Als wir den Quelltopf verlassen hatten, wie soll ich sagen, nahm der Tauchgang richtig Fahrt auf. Da die Kraftwerksbetreiber es immer noch nicht geschafft hatten, das Wehr vollends zu reparieren, kam doch etwas mehr Wasser als gewollt den Flusslauf herunter. So kam es auch, dass wir über gut die Hälfte der Stromschnellen gespült wurden, bevor wir den seitlichen Ausstieg geschafft haben. Nachdem wir die Stromschnellen dann umwandert haben, ging es unterhalb wieder etwas gemütlicher zur Sache. Zwei von uns hatten dann aber schon die Nase voll und nahmen des "Klettersteig" nach oben zum Weg der uns in Richtung Basis zurückführte.

Der Rest ließ sich noch ein paar Meter bis zum Smaragdbecken treiben. Zu sehen gab es jede Menge Fische, die scheinbar ohne Probleme der Strömung trotzen können. 

Ein paar von uns hatten dann einen recht gemütlichen Rückweg, hatten Sie doch ein paar Kilo Blei gleich in den Stromschnellen abgeworfen.

Im Ganzen ein recht lehrreicher Tauchgang. 

Zurück an der Basis wurden erneut volle Flaschen montiert und ab ging es auch gleich wieder zu den Einstiegen. Diesmal wurden die Tauchplätze getauscht, so dass jeder das volle Programm erleben durfte. 

Ich denke, dass das Bild nicht ganz täuscht, und jeder von uns seinen Spaß hatte. 

Unter diesen Link http://youtu.be/Z4_z7RdYOS0 findet Ihr einen kleinen Film. Es ist einfach nur ein Zusammenschnitt der 3 Tauchgänge. 

Wenn wieder mal Interesse besteht einen etwas abenteuerlicheren Tauchausflug zu machen, der soll sich einfach melden.

Bis dahin,

 

Gut Luft,

Franz

 

 

Bild zur Meldung: Tauchen an den Traunfällen